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Vizthink Franken Meetup #16 – Lernsnacks

Es war ein spannendes Experiment. 18 Interessierte. Ein paar Handys. Eineinhalb Stunden Zeit. Ich war selbst skeptisch, ob es klappen wird. Andererseits habe ich beinahe grenzenloses Vertrauen in Herbert.

Wie kann man Lernen spannend gestalten?

Aber nun erst einmal von vorn. Als klar war, dass es auch dieses Jahr die Wuerzburg WebWeek geben wird, war auch klar, dass wir von Vizthink Franken wieder mitmischen würden. Und die Frage, was wir anbieten, etwas, das etwas mit visuellem Denken zu tun hat und mit digitalen Medien, war beantwortet, kaum, dass sie gestellt war: Kurze Lernvideos. Herbert beschäftigt sich seit einiger Zeit damit und auch ich bin gerade an dem Thema dran.

Herbert

Wir wussten nicht, ob es klappen wird. Es hatten sich knapp 20 Personen unverbindlich angemeldet. Nur wenige davon kannten wir schon. Würden sie sich auf das Experiment einlassen? Wahrscheinlich. Sonst hätten sie sich wohl nicht angemeldet. Aber wird es möglich sein, in eineinhalb Stunden in das Thema einzuführen, eine Geschichte für ein Video zu entwickeln, den Film zu drehen und die verschiedenen Filme dann auch noch anzuschauen? Würde überhaupt die Technik mitspielen?

Viele offene Fragen

Von so etwas lassen wir uns allerdings nicht beeindrucken. Wir haben schon 15 Meetups hinter uns und bisher hat es immer geklappt. Auch diesmal hatten wir eine tolle Location: Das Ideenlabor des ZDI. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an Christian Andersen, der mir sofort zusagte, als ich fragte, ob wir dort unser Meetup veranstalten dürften.

Das ZDI ist im ehemaligen Flugplatztower am neu entstehenden Stadtteil Hubland (vorher Kasernengelände der US-amerikanischen Streitkräfte). Das Ideenlabor darin ist sehr offen gestaltet. Hell, Holzboden, mehrere Sektionen abgetrennt, so dass man auch mit mehreren Gruppen gleichzeitig arbeiten kann. Jede dieser Sektionen ausgestattet mit einem großen Monitor. Überall hängen Tobias Greissings Ideenbretter. Eine Regalwand ist vollgestopft mit Lego, Pfeifenreinigern, Pappen, Bällen, Klammern. Alles, was man für ein schönes Design-Thinking-Projekt braucht.

Visuelle Denker

Letzten Dienstag war es dann also so weit. Außer Susanne, Herbert, Christian und mir waren 14 visuelle Denker da; kurze Begrüßung durch Christian als Hausherr; kurze Begrüßung durch Ute Mündlein als „Chefin“ der Wuerzburg WebWeek; Susannes, Herberts und meine übliche Vorstellung. Und dann übernahm Herbert. Seine „Show“.

Action

Und das Thema Film/Video begann bereits bei der Vorstellungsrunde: Wir bekamen die Aufgabe von Herbert, für unseren persönlichen Monat März einen (durchaus reißerischen) Filmtitel zu finden. Diesen schrieben wir auf ein großes PostIt, das wir uns auf die Brust hefteten. Und dann befanden wir uns auf einer fiktiven Cocktailparty, auf der wir die anderen ansprechen sollten. Natürlich auf ihre Filmtitel. “Was? Du bist der Macher von »Buchpiraten«?”. War sehr witzig und man erfuhr in kurzer Zeit viel von seinem Gegenüber. Es brauchte schon einen energischen Pfiff, um die Teilnehmer davon loszureißen. Sonst hätte das noch den ganzen Abend so weiter gehen können.

Dann zeigte Herbert zwei Videobeispiele aus der Schule. Bei einem hatten Schüler eine Szene nachgestellt, mit der sie „Pfandleihhaus“ erklärten. Bei einem anderen probierten sich Schüler mit StopMotion aus.

Unterricht im Mittelalter

Im Anschluss entführte uns Herbert mit seinem Impulsvortrag ins Mittelalter. Die Malerei aus einem Buch von Henricus de Alemannia aus dem 14. Jahrhundert zeigt eine Unterrichtsszene: Der Lehrer hält eine Vorlesung. Sein Publikum: Ganz wenige sind aufmerksam. Einer schläft. Einer flirtet mit der Nachbarin. Einer schaut gelangweilt in die Gegend. Die Beschreibung könnte aus einer aktuellen Schulszene stammen. Fazit: Seit dem Mittelalter hat sich unser Unterricht praktisch nicht verändert.

Weiter in seiner Präsentation geht Herbert auf Aufmerksamkeitsspanne und Vergessenskurve ein. Zum Abschluss versucht Herbert, Gelingensfaktoren für Wissensvermittlung zu formulieren. Zum Beispiel kurze Einheiten anbieten und statt nur Antworten zu geben, lieber auch Fragen zu stellen. Aber das klingt jetzt viel länger als es war. Nach dieser kurzen theoretischen Einführung starten wir in die Praxis.

Storyboard

Wir bilden vier Gruppen. Erste Aufgabe: schaut euch eure Filmtitel aus der Vorstellungsrunde an. Findet die Gemeinsamkeit. Daraus formuliert wir einen gemeinsamen Filmtitel. Gar nicht so einfach. Und das ganze natürlich unter Zeitdruck.

Nicht viel Zeit

Nächste Aufgabe: entwickelt ein kurzes Storyboard für euren Film. Hierfür hatten wir Blätter vorbereitet. Ein Feld für eine kleine Skizze, ein Feld für den zu sprechenden Text und eines für Regieanweisungen. Zehn Minuten Zeit. Das war leider nicht zu schaffen und so spendierte Herbert uns noch einmal fünf Minuten mehr.

Aber an Pause war nicht zu denken. Sofort ging es an die Umsetzung. Meine Gruppe versuchte, mit den für das Design Thinking vorhandene Materialien so etwas ähnliches wie einen Animationsfilm zu gestalten. Eine andere Gruppe setzte ihre Idee mit einem Interview mit verschiedenen Interviewpartnern um. Eine Gruppe filmte einen fiktiven Vortrag. Und in die letzte Gruppe machte so etwas wie einen kurzen Dokumentarfilm.

In allen Ecken des Raumes herrschte emsige Betriebsamkeit. Und mehr als nur einmal war wildes Gelächter zu hören. Also, der Spaßfaktor ganz sicher nicht zu kurz.

Technik-Magie

Einen kurzen Film in einer viertel Stunde zu drehen: was für eine Herausforderung. Aber alle vier Gruppen wurden rechtzeitig fertig.

Jetzt wäre es natürlich schön, wenn jetzt hast du alle Filme auf der großen Leinwand anschauen könnten. Aber zum Glück ist das ZDI mit modernste Technik ausgestattet. Nach ganz kurzen Anlaufschwierigkeiten konnten alle ihre Handys mit dem Beamer drahtlos verbinden. Und so konnten wir tatsächlich alle vier Filme anschauen.

Filmtitel

Nicht nur das drin der Filme hat viel Spaß gemacht, auch die Filme an der anderen zu sehen war toll. In der Abschlussrunde äußerten sich entsprechend alle begeistert. Viel gelernt in den eineinhalb Stunden.

Ich freue mich schon auf unser nächstes MeetUp.

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Vizthink Franken Meetup #13: Change

Wegweiser in der Consorsbank
Wegweiser in der Consorsbank

Change. Dieses Schlagwort war nicht nur der Titel unseres Meetup, sonder gleichzeitig Programm: Denn dieses Meetup war ein ganz besonderes für uns, da wir, das Orga-Team konnten uns diesmal völlig im Hintergrund halten. Wir hatten vor kurzem ein Treffen zur Vorbesprechung, aber ansonsten schmissen Vanessa und Stefan völlig den Laden. Ganz herzlichen Dank dafür!

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Wuerzburg Web Week: Vizthink Meetup

Coworking: Tolle Atmosphäre
Coworking: Tolle Atmosphäre

Gerade erst haben wir in Nürnberg Innovation visualisiert. Jetzt trugen wir die Begeisterung nach Würzburg. Im Rahmen der 1. Wuerzburg Web Week waren wir mit unserem Meetup zu Gast im Coworking Würzburg. Herzlichen Dank nochmal für die Gastfreundschaft!

14 Interessierte fanden den Weg in die Veitshöchheimer Straße: Anfänger, Fortgeschrittene, Profis, Softwareentwickler, Design Thinker, Coaches. Und obwohl wir das gleiche Programm hatten wie in Nürnberg, war alles ganz anders. Und genauso gut.

Herbert konnte leider nicht dabei sein, also leitete Susanne durch unsere Aufwärmübung. Manchen fiel es am Anfang schwer loszulassen, „den Stift denken“ zu lassen und arbeiteten gegenständlich. Aber spätestens als sie zusammen auf einem Blatt agierten, war auch das passé. Spannend. Diesmal grenzte sich niemand auf seinem Blatt ab. Alle Teams breiteten sich gemeinsam über das ganze Blatt aus.

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Innovation visualisieren in Nürnberg

Interessierte Teilnehmer
Interessierte Teilnehmer

Und wieder einmal war bei den Franken Nürnberg als Ort angesagt: Das Josephs hat uns diesmal unter seine Fittiche genommen. Echt tolle Räumlichkeiten. Dort bleibt einem fast nichts anderes übrig, als kreativ zu sein. Das dachten sich wohl auch 19 Design Thinker, Banker, Coaches, Projektleiter, Produktmanager. So viele waren unserem Ruf, Innovation zu visualisieren, gefolgt.

Das Thema war „Innovation visualisieren“. Und das komplette Vizthink-Franken-Team war anwesend. Herbert wärmte uns alle auf mit „Den Stift denken lassen“. Erst jeder für sich. Dann in Zweier-Teams. Und das war echt spannend – nicht nur zum Aufwärmen. Das müssen wir irgendwann nochmal vertiefen! Von harmonischem Miteinander bis hin zum Verteidigen seiner Blatthälfte war alles vertreten … Nachdem mit dieser Übung die Angst vor Stift und Papier verflogen war, befeuerten Susanne und Peps die Anwesenden mit den vier Essentials: People. Places. Processes und Communications.

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Inspiration Walk durch Würzburg

Anja präsentiert „Niemann“
Anja präsentiert „Niemann“

Vizthink Meetup #9: Inspiration Walk durch Würzburg

Es ist der 17. Oktober 2017. Der Herbst hat in Würzburg bereits Einzug gehalten. Bei unserem Treffen um 19:00 Uhr ist es schon dunkel. Dennoch wollen wir uns zu einem Inspiration Walk durch Würzburg aufmachen.

Diesmal gibt uns Anja Gstoettner den Impuls zum Meetup. Sie stellt uns im Café Cairo in einer kurzen PowerPoint-Präsentation einige Arbeiten von Christoph Niemann vor. Danach machen wir uns gleich auf den Weg. Die erste Station ist die Alte Mainbrücke. Allerdings nicht, um den berühmten Brücken-Schoppen zu genießen, sondern um sich von der Atmosphäre dort anstecken zu lassen.

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